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Schlafmedizin und intermittierende Beatmung

Diagnostik und Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen und ventilatorischer Insuffizienz sind wichtige, zentrale Module zur interdisziplinären Behandlung der Patienten der Klinik Bad Reichenhall. Das Schlaflabor der Klinik Bad Reichenhall verfügt über zwei kardiorespiratorische Polysomnographie-Messplätze, fünf Polygraphen und eine Anlage zur transcutanen PCO2-Messung und zur Vigilanztestung.

Schlaflabor

Schlaflabor: Bevor die Atemmaske aufgesetzt wird sind die Kabel korrekt anzubringen.

Zu den häufigeren Krankheitsbildern, die regelmäßig an der Klinik Bad Reichenhall behandelt werden, gehören neben der obstruktiven Schlaf-Apnoe

  • die schlafbezogene Hypoventilation,
  • zirkadiane Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen vom Typ Schichtarbeitersyndrom
  • sowie schlafbezogene Bewegungsstörungen vom Typ Restless-Legs-Syndrom.

Als Therapieverfahren werden neben der CPAP-Therapie weitere Therapieverfahren

  • wie automatisches CPAP,
  • Bilevel-Therapie bei obstruktiver Schlafapnoe,
  • nichtinvasive Beatmung bei Hypoventilationssyndrom und chronischer ventilatorischer Insuffizienz sowie
  • adaptative Servoventilation bei schlafbezogener Atmungsstörung vom Cheyne-Stokes-Typ durchgeführt.

Nichtinvasive Beatmung

Vor allem die Einleitung der nichtinvasiven Beatmung nimmt einen besonderen Stellenwert ein. Nach kritischer Prüfung des klinischen Zustandes und Komorbiditäten eines Patienten kann unter kardiorespiratorischem Monitoring die Einleitung einer nichtinvasiven Beatmung durch Nutzung der Ressourcen des Schlaflabors erfolgen.

Bei Patienten, bei denen eine außerklinische Beatmung bereits auswärts eingeleitet wurde, wird diese weitergeführt und es erfolgen ggf. die notwendigen Kontrolluntersuchungen einschließlich eventuell erforderlicher Geräteanpassungen.