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Lungengerüsterkrankungen („Lungenfibrose“)

Lungengerüsterkrankung ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene, z. T. sehr seltene Erkrankungen, die nicht in erster Linie die Atemwege, sondern vor allen Dingen das Lungengewebe einschließlich der Lungenbläschen betreffen. Zu diesen Erkrankungen gehört die Sarkoidose (Morbus Boeck), die idiopathische Lungenfibrose sowie die exogen-allergische Alveolitis, z. B. in der Form der Farmerlunge oder der Vogelhalterlunge.

Typische Krankheitszeichen sind Kurzatmigkeit, Reizhusten, allgemeine Leistungsschwäche sowie Zeichen der Sauerstoffunterversorgung. Die Feststellung (Diagnose) dieser Erkrankungen ist zum Teil schwierig und verlangt eine spezialisiert pneumologische Erfahrung und Untersuchungsmethoden.

Das Therapieprogramm für diese Erkrankungen in der Klinik Bad Reichenhall umfasst:

  • Überprüfung und ggf. fachärztliche Optimierung der medikamentösen Therapie
  • spezialisierte Atemphysiotherapie
  • spezielle medizinische Trainingstherapie
  • Spezielle Patientenschulung
  • ggf. Durchführung bzw. Einleitung einer Sauerstofflangzeittherapie einschließlich entsprechender spezieller Patientenschulungsmaßnahmen
  • Inhalationstherapie
  • Hilfsmittelberatung
  • psychologische Hilfestellungen
  • Sozial- und Berufsberatung.

Aus diesen Therapiebausteinen wird gemeinsam mit dem Patienten ein individueller Therapieplan erstellt.